Die Geschichte der Band
- von Willi Schmitz -


1985-1987

Der Wahlspruch "Von Stülp for ever and ever again" hatte weiterhin Bestand: Zebulon und Hansi wollten weiter machen. Zum "Glück" hatte Pastis in dieser Zeit sein Studium geschmissen und widmete sich neben seiner begonnenen Ausbildung wieder den Trommelfellen.
Damit alles in der engeren Familie blieb, verpflichteten wir zudem den früheren Gitarristen der "Rockets", der, wie der Zufall es wollte, nun auf Bass umgestiegen war und bei den "Black Roses" spielte. Er hieß Peter Arends, genannt "Pierre Parfum", und konnte sich der magischen Anziehungskraft unserer Band nicht entziehen. Als Bonbon brachte er gleich noch Ulrich Fiedler, genannt "Fiffi", mit, der das Saxophonspiel beherrschte.
Seit Karneval 1985 wurde mit der neuen Formation fleißig geprobt, das Repertoire umgekrempelt. "Es war einmal ein Jäger" wird von Zebulon im Urfter Festzelt öffentlich verbrannt. Die Neue Deutsche Welle hält Einzug in unsere Liederliste, ergänzt durch BAP, Klaus Lage und was sonst noch so Rang und Namen hatte in dieser Zeit. Der unverwechselbare Von-Stülp-Sound blieb jedoch in den wesentlichen Teilen erhalten. Auch blieben wir weiterhin dem Grundsatz treu, uns nie danach zu richten, was andere Bands spielten.
Am 27.9.1985 feierten wir in Bonn ein großes Fest, zu dem die ganze Von-Stülp-Familie samt Ehrenmitglieder eingeladen war. Die Festrede hielt Zebulon; vom Rest weiß ich nicht mehr viel.
Kurz danach gab es dann noch mal einen Wechsel: Pastis verließ die Band und wurde durch Udo Mands, genannt "Bibo", ersetzt.
Und bald war dann auch vorerst endgültig Schluss, als ich Ende 1987 im Bundespresseamt anfing und - bedingt durch Wechselschichtdienste an Wochenenden - kaum mehr auftreten konnte. Der Gründer der Band ging nach 15 "Dienstjahren" von Bord.
Doch einige Jahre später sollte sich zeigen, dass der Wahlspruch "Von Stülp for ever and ever again" weiterhin Bestand haben sollte: 1995 erwachte Von Stülp aus dem Dornröschenschlaf.


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